Überarbeitung Filter

Hier werden Anregungen für die LAPI-Version 2.0 gesammelt und diskutiert.

Überarbeitung Filter

Beitragvon MMerwald » Mittwoch 9. Dezember 2009, 08:05

Das Thema Filter ist bis dato etwas dürftig behandelt und bei aktuellen Diskussionen hier bei Daimler wurden Defizite erkannt.

Filter können z.B. Digitalfilter und Busnachrichtfilter sein. Es mus also zunächst zwischen diesen abstrakten Typen unterschieden werden.

Konkrete Typen eines Digitalfilters wären dann z.B.:
- Tiefpassfilter
- Bandpassfilter
- Bandsperrefilter
- Hochpassfilter

Das Verfahren das zur Filterung angewandt wird (Bessel, Butterworth, Tschebyscheff, usw.) und die Ordnung wären dann Eigenschaften des Filters.

Bei Busnachrichtfilter haben wir zunächst konkreten Bedarf an:
- ID-Filter (IDFilter)
- ID-Range-Filter (IDRangeFilter)
- Filter, der nur die Werte filtert, die sich im Verhältnis zum Vorgängerwert geändert haben (OnValueChangedFilter)

Folgende Punkte gilt es außerdem zu klären bzw. zu beachten:
- Beliebige Eingabe für Filterfrequenz zuzulassen oder reicht eine Enumeration?
- Bandpass und Bandsperre benötigen jeweils Grenzfrequenzen für den Durchlassbereich.
- Frage an die Spezialisten: Wie verhalten sich die Filterordnungen zueinander? Übererfüllt ein Filter sechster Ordnung einen dritter Ordnung? Sprich: wäre die Einstellung "Ordnung:6" im GDI-Treiber bei einer Anforderung aus der Messaufgabe "Ordnung:3" korrekt?
- Besteht eine Beziehung zwischen Datenquellen und Filtern?
- Die Abbildung von Filtern im fiType (so wie er momentan in der compat.xsd definiert ist) sollte überarbeitet werden.
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Re: Überarbeitung Filter

Beitragvon DrRobertPatzke » Mittwoch 9. Dezember 2009, 14:57

Ich erinnere mich noch aus meiner Studienzeit an den Parameter "Güte" (auch als "Schärfe" und mitunter als "Schwingneigung" bezeichnet).
Tatsächlich kommt darin auch die Bedämpfung des Filters zum Ausdruck und ein Einfluss auf die Filterkurve.
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich meine, dass sich bei gegebener Ordnung über die Güte die Filtercharakteristik (Kritisch, Bessel, Butterworth, ...) ergibt, wobei eine Filtercharakteristik möglicherweise für einen Bereich der Güte gilt.

Vielleicht wissen das unsere Gerätehersteller.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Patzke
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Re: Überarbeitung Filter

Beitragvon MMerwald » Donnerstag 1. April 2010, 13:35

Unter https://www.subversion-server.com/lapi-ak/svn/Daimler/LAPI2.0/Filter/100323_AnforderungenFilter_Daimler.pdf sind die Anforderungen von Seiten Daimler in Form eines Vorschlags aufgeführt.

Mit der Bitte um Kommentare bzw. weitere Vorschläge!
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Re: Überarbeitung Filter

Beitragvon iFarber » Donnerstag 6. Mai 2010, 14:03

Vorschlag: 'QuantityFilter'

Die Handhabung des ID-Filters ist ab und zu für ein Bediener vom DKonfigurator schwer.
Um ID-Filter zu nutzen, muss der Bediener auf ein ' Zettelchen ' aus allen 'Größen' CAN-Identifikatoren aufschreiben und nur dann der 'ID-Filter' konfigurieren.

Ich schlage ein neuen FilterTyp 'QuantityFilter' vor. Dieser Filter beinhaltet die Eingangsliste allen Größen, die Anwender interessieren. Der Einsatz von solchen Filter ist sehr universell. Weil aus diesem Filter kann man nicht nur Can-Id ausfiltern, sondern alle andere Informationen über eine 'Größe'.

Z.B. Das Verfahren 'BusTrace' braucht die Can-ID-Liste. Dann kann der Treiber aus 'QuantityFilter' die CAN-Id von an die Eingangsliste angehängten 'Größen' holen.

Das andere Verfahren 'XX' braucht die Abtastrate von bestimmten 'Größen'. Dann kann der Treiber aus 'QuantityFilter' die Abtastrate von an die Eingangsliste angehängten 'Größen' holen.
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Re: Überarbeitung Filter

Beitragvon OKolchmeier » Dienstag 18. Mai 2010, 07:30

Bei den Digitalfiltern sollte bei den Eigenschaften des Filters neben der Ordnung und des Typs auch die Art der Realisierung des Filters ( IIR o. FIR ) mit einbezogen werden, um die verschiedenen Filter vergleichbar zu machen.

Bei den Filterfrequenzen sollte eine beliebige Eingabe für die Filterfrequenz möglich sein, um sich an dieser Stelle nicht unnötig zu beschneiden bzw. durch die Enumeration unverhältnismäßig viel Aufwand zu erzeugen.
Ungültige Eingabewerte sollten an dieser Stelle durch den GDI-Treiber abgefangen werden.

Auf die Frage der Vergleich der verschiedenen Filterordnungen, ist meiner Ansicht nach eine schlüssige Antwort für alle Anwendungfälle schwierig, da bei den Filtern verschiedener Steilheit auch die unterschiedlichen Einschwingzeiten zu beachten sind.
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